Veranstaltungen im Februar 2012
18.02. – 17.03.2012 Proudly African & Transgender - A cultural intervention for social justice
Queeramnesty präsentiert eine Ausstellung von Gabrielle Le Roux.
Gezeigt werden Porträts und Beiträge von afrikanischen Trans*aktivist_innen . Die Ausstellung lief bereits erfolgreich in vielen Städten weltweit und läuft in Hamburg vom 18.02. – 17.03.2012 im
Café Munck
Gilbertstr. 60
22767 hamburg
Tel. 040 . 226 045 87
Öffnungszeiten
Dienstag - Freitag:
12:00 - 24:00
Samstag: 10:00 - 24:00
Sonntag: 10:00 - 18:00
Montag: Ruhetag
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„Transgeschlechtliche Afrikaner_innen waren lange Zeit zum Schweigen verurteilt. Wir waren unsichtbar - so, als ob wir nicht existieren würden. Heute sprechen viele von uns, wir zeigen unsere Gesichter, wir schreiben und äußern uns offen. (…) Die Porträts sind unsere Bilder, sie sprechen unsere Worte, sie erzählen unsere Geschichten, sie drücken unsere Gefühle aus, sie zeigen unseren Stolz, selbst unsere Ängste; sie sind unsere Geschichte, sie zeigen uns heute und die Geschichte afrikanischer Trans* in der Zukunft. Sie bedeuten Stärke, Hoffnung und Stolz für die Generationen nach uns. Wenn die Welt unsere Porträts sieht, wird klar werden, dass es in Afrika Trans*menschen gibt und dass es einen Kampf gegen die Ungerechtigkeiten auf unserem Kontinent gibt” schreibt Victor Mukasa, ein ugandischer Menschenrechtsverteidiger der ebenfalls von Le Roux porträtiert wurde.
Die Künstlerin Gabrielle Le Roux ist Aktivistin für gesellschaftliche Gerechtigkeit. Sie wurde in London geboren und wuchs in Südafrika auf. Das derzeitige Schaffen von Le Roux verbindet Porträtmalerei mit Narrationen gelebter Erfahrungen.
Le Roux engagiert sich seit mehr als zwei Jahrzehnten auf transnationaler Ebene gegen Rassismus, Sexismus, Klassismus sowie Homo- und Transphobie.

Programm
18.02.2012 Vernissage
19h Eröffnung
19.30h Stimmen der Porträtierten – Eine Inszenierung
20.00h Skype-Schaltung mit der Künstlerin Gabrielle Le Roux
20.30h Diskussion: „Trans in Afrika – Trans in Deutschland“: Gemeinsamkeiten – Unterschiede - Zusammenarbeit
Mit Musik von Tsepo Keele
03.03.2012 Filmvorführung
20.00h „Difficult Love“ von Zanele Muholi
17.03.2012 Finissage
20.00h Filmvorführung „Schmuck der Straße“ mit dem Regisseuren Dirk Manthey und Rosa Baches
Veranstaltungsort: Café Munck, Gilberstr.60, 22767 Hamburg (Nähe U-Bahn St.Pauli oder S-Bahn Reeperbahn). Eintritt frei. Spenden erwünscht!
Präsentiert von Queeramnesty – Amnesty International (http://www.mersi-hamburg.de/)
Ausstellung online ansehen: http://www.blacklooks.org/2010/02/proudly-african-transgender/
20. Februar 2012 Informationen zu Amnesty International
20. Februar 2012 Informationen zu Amnesty International
Info-Abend für alle, die sich für die Arbeit von und Mitarbeit bei Amnesty International interessieren.
Ort: Amnesty-Bezirksbüro, Eilbeker Weg 214
Zeit: 19.00 Uhr.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Veranstaltungen März 2012
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4. März 2012 BACH MEETS BLUES
Benefizkonzert mit
Sabine Mennerich, Orgel
Olaf Barkow, Saxophon und der
Farmers Road Blues Band
Sie spielen Werke von Bach, Gershwin und anderen.
Die Musiker und die Gruppe Elmshorn-Pinneberg von Amnesty International bitten um Spenden für das Mädchen-Wirtschafts-Gymnasium Lycée Jamhuriat in Kabul als Förderung des Rechts auf Bildung nach Artikel 26 der UN-Menschenrechtskonvention.
Informationen vor dem Konzert an der Kirche und unter www.wg-jam-kabul.com.
Sonntag 4. März 2012 16.00 Uhr
ST. NIKOLAI Elmshorn
Die Nikolaikirche liegt im Zentrum von Elmshorn nah der Fußgängerzone und dem Parkplatz Buttermarkt.
MITGLIEDER DER AI-GRUPPE 1488 ELMSHORN-PINNEBERG UNTER-STÜTZEN DAS WIRTSCHAFTS - GYMNASIUM FÜR MÄDCHEN LYCÉE JAMHURIAT IN KABUL AFGHANISTAN DURCH ÜBERSETZUNG UND HERSTELLUNG VON LEHRMATERIAL IN DER LANDESSPRACHE DARI
Weiterlesen: 4. März 2012 BACH MEETS BLUES
08. März 2012 Internationaler Frauentag
19.30 Uhr in der Werkstatt 3, Nernstweg 32 - 34

Beispiel Kambodscha: Frauen kämpfen an vorderster Front gegen rechtswidrige Zwangsräumungen. Da es in den Umsiedlungsstätten kaum Arbeitsmöglichkeiten gibt, sind die Männer gezwungen, getrennt von ihren Familien zu leben, um Geld zu verdienen. Daher treffen Frauen solche illegalen Zwangsräumungen besonders hart, denn häufig verliert die Familie so ihre Lebensgrundlage.
Beispiel Ägypten: Ägypten rangiert laut Weltwirtschaftsforum 2011 auf einer Länderskala zum Stand der Gleichberechtigung auf Platz 123 von 134. Unter dem Regime von Hosni Mubarak hatten Männer wie Frauen gelitten – für Frauen kamen jedoch zusätzlich diskriminierende Gesetze und eine tief in der ägyptischen Gesellschaft verwurzelte Ungleichheit der Geschlechter hinzu. Als die Proteste im Januar 2011 begannen, forderten Männer und Frauen Seite an Seite umfassende Reformen.
Neben Informationen bietet der Abend ein kulturelles Programm mit Gesang und einer Tanzperformance.
Eintritt: 5,- erm.3,- Euro
19. März 2012 Informationen zu Amnesty International
Info-Abend für alle, die sich für die Arbeit von und Mitarbeit bei Amnesty International interessieren.
Ort: Amnesty-Bezirksbüro, Eilbeker Weg 214
Zeit: 19.00 Uhr.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
20. März bis 15. April 2012 »Gegen die Unsichtbarkeit«
Fotoausstellung zum Widerstand in Honduras
Sie waren unsichtbar. Nicht existent in den Regierungsprogrammen, internationalen Abkommen und Investitionsvereinbarungen:
Frauen, homo-, bi- und transsexuelle Menschen, Kleinbauern, Landlose, Indigene. Als sie drohten, mehr Mitspracherecht zu fordern, wurde das von der honduranischen Elite und dem Militär am 28. Juni 2009 mit einem Putsch beantwortet. In der Fotoausstellung werden diese Menschen sichtbar.
Die Ausstellung entstand im Dezember 2010 als Projekt einer Gruppe von AktivistInnen und freien JournalistInnen im Rahmen einer Delegationsreise nach Honduras. Sie ist eine Kooperation mit honduranischen KünstlerInnen im Widerstand »Artistas en Resistencia«.
Ort: W3-Kneipe, Nernstweg 32, 22765 Hamburg
Veranstalter: Amnesty International, Mexiko- und Zentralamerika-Kogruppe (CASA)
26. März 2012 Honduras: Bauernbewegung im Bajo Aguan
Repression und Perspektiven des Widerstandes.
Informationsveranstaltung mit Paola Reyes, Menschenrechtsaktivistin
Im Bajo Aguan kämpfen Bauernorganisationen um die Wiedergewinnung von Palmöl-Ländereien. Deren Besitzer und die Regierung reagieren darauf mit einem Mix aus (para)militärischer Repression und Verhandlungen. Paola Reyes berichtet über die Entstehung der Bauernbewegung, die aktuelle Situation und die angespannte Menschenrechtslage nach dem Putsch im Jahr 2009. Außerdem werden die VeranstalterInnen über geplante Beobachtungsdelegationen informieren.
26. März 2012 19.30 Uhr
Ort: W3, Nernstweg 34, 22765 Hamburg
Veranstalter: Honduras-Koordination-Hamburg, Zapapres, amnesty
international – Mexiko- und Zentralamerika-Kogruppe (CASA)
Eintritt: 3,-