Von der Öffentlichkeit gehört, von Menschenrechtsverletzern gefürchtet: Amnesty International ist eine weltweite, von Regierungen, politischen Parteien, Ideologien, Wirtschaftsinteressen und Religionen unabhängige Mitgliederorganisation. Auf Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wendet sich Amnesty gegen schwer wiegende Menschenrechtsverletzungen. Amnesty ist Teil einer Bewegung, in der Menschen zusammenkommen, um sich gemeinsam gegen Menschenrechtsverletzungen einzusetzen - und zwar nicht abstrakt, sondern ganz konkret und für Tausende, die in Gefahr sind.

Die Stärke von Amnesty liegt im freiwilligen Engagement von mehr als drei Millionen Menschen weltweit: Junge und Alte verschiedenster Nationalitäten und Kulturen beteiligen sich. Sie alle bringen unterschiedliche religiöse und politische Einstellungen und Lebenserfahrungen mit. Aber alle setzen ihre Kraft und Fantasie ein für eine Welt ohne Menschenrechtsverletzungen. Sie engagieren sich für die Opfer und unterstützen und schützen Menschenrechtsverteidiger. Einsteigen kann man überall, zu jeder Zeit und auf verschiedenen Wegen. Jeder kann sich an unseren Aktionen beteiligen und Veränderungen bewirken. Das Credo von Amnesty International lautet: Du kannst!

Wir freuen uns über jede Hilfe, und alle die gelegentlich oder auf Dauer in den Gruppen oder im Bezirk mitarbeiten wollen.

Auf unseren Seiten finden Sie Informationen über die Gruppen im Bezirk Hamburg und über einige Schwerpunkte unserer Arbeit. Außerdem können Sie mit uns Kontakt aufnehmen und Appellbriefe für von Hamburger Gruppen betreute Gefangene herunterladen.

Für die Meinungsfreiheit in der Türkei!

Innerhalb eines Monats hat die Polizei in der Türkei zwei führende Amnesty-Vertreter festgenommen!

İdil Eser, die Direktorin der türkischen Amnesty-Sektion, wurde am 5. Juli festgenommen. Taner Kılıç, der Vorstandsvorsitzende der türkischen Amnesty-Sektion, sitzt seit dem 9. Juni in Untersuchungshaft.

Ihnen wird die "Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation" vorgeworfen. Dieser Vorwurf ist absurd!

Die Inhaftierung von İdil Eser und Taner Kılıç ist Teil einer Kampagne gegen kritische Stimmen in der Türkei, die auch vor den Medien nicht halt macht: In keinem Land der Welt sitzen derzeit mehr Journalistinnen und Journalisten im Gefängnis. Seit dem gescheiterten Putschversuch wurden mindestens 156 Medienhäuser geschlossen, etwa 2.500 Medienschaffende verloren ihre Arbeit. 120 Journalistinnen und Journalisten wurden seitdem inhaftiert, viele sind seit Monaten ohne Anklage in Haft.

Unterstütze jetzt unsere Kampagne für die Meinungsfreiheit in der Türkei!

Mit einem Klick kannst du dich hier für İdil Eser, Taner Kılıç und weitere Inhaftierte einsetzen!

Ihr möchtet uns besser kennenlernen?


Unsere Bezirkssprecherin Sarah und unsere Pressesprecherin berichten, wie und aus welchen Beweggründen sie zu Amnesty gekommen sind und wie ihr uns im Bezirk unterstützen könnt. Hört rein!

Sarah, Bezirkssprecherin:  

Karen, Pressesprecherin:  

 Ben, Queeramnesty HH:

Maureen, Bezirkssprecherin:  

       

 

Boykott oder Reisen?

Die Position von Amnesty International: Viele Länder erscheinen als Reiseparadies und ziehen somit viele Touristen an. Oft sind die Reisenden wenig über Menschenrechtslage in ihrem Reiseland informiert. Reisen heißt allerdings auch, die politischen und rechtlichen Gegebenheiten eines Landes zu kennen.

Amnesty International ruft nicht zum Boykott eines Landes auf. So überlassen wir es den Reisenden selbst, nach ihren Sachkenntnissen angebrachte Entscheidungen zu treffen. Deshalb ist es unser Ziel und Anliegen, Reisende vollumfänglich über die Menschenrechtslage in Ihren Reiseländern zu informieren und zu sensibilisieren. Zudem möchten wir die Reisenden ermutigen, sich aktiv für die Verbesserung der Situation im jeweiligen Land einzusetzen.

Wie kann ich aktiv werden?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich für die Menschenrechtslage in Ihrem jeweiligen Reiseziel einzusetzen.

  • Briefe schreiben
  • An Aktionen teilnehmen
  • Mitglied werden

Wie können Ferienhungrige faire Angebote erkennen? Der Arbeitskreis Tourismus & Entwicklung (akte) hat gemeinsam mit Partnern 20 Labels unter die Lupe genommen, die ökologische oder sozialverträgliche Tourismusangebote auszeichnen. Wo finde ich Informationen?

Die andere Reiseseite: www.fairunterwegs.org

www.amnesty.de/laenderberichte

Machen Sie mit und helfen Sie uns dabei, andere für den Kampf gegen Unrecht zu gewinnen. Je mehr Unterschriften wir sammeln, desto grösser ist unser Einfluss.

Online Aktionen:

Amnesty International, London

Amnesty International, Deutschland

www.amnesty.ch/de/aktiv/online

Urgent Actions - mit Textvorschlägen:

www.dringende-menschenrechtsappelle.info