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Mitteilungen und Berichte von Amnesty Deutschland: |
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Willkommen bei Amnesty International Bezirk Hamburg!
Amnesty International - Bezirk Hamburg
Von der Öffentlichkeit gehört, von Menschenrechtsverletzern gefürchtet: Amnesty International ist eine weltweite, von Regierungen, politischen Parteien, Ideologien, Wirtschaftsinteressen und Religionen unabhängige Mitgliederorganisation. Auf Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wendet sich Amnesty gegen schwer wiegende Menschenrechtsverletzungen. Amnesty ist Teil einer Bewegung, in der Menschen zusammenkommen, um sich gemeinsam gegen Menschenrechtsverletzungen einzusetzen - und zwar nicht abstrakt, sondern ganz konkret und für Tausende, die in Gefahr sind.
Die Stärke von Amnesty liegt im freiwilligen Engagement von mehr als drei Millionen Menschen weltweit: Junge und Alte verschiedenster Nationalitäten und Kulturen beteiligen sich. Sie alle bringen unterschiedliche religiöse und politische Einstellungen und Lebenserfahrungen mit. Aber alle setzen ihre Kraft und Fantasie ein für eine Welt ohne Menschenrechtsverletzungen. Sie engagieren sich für die Opfer und unterstützen und schützen Menschenrechtsverteidiger. Einsteigen kann man überall, zu jeder Zeit und auf verschiedenen Wegen. Jeder kann sich an unseren Aktionen beteiligen und Veränderungen bewirken. Das Credo von Amnesty International lautet: Du kannst
Wir freuen uns über jede Hilfe, und alle die gelegentlich oder auf Dauer in den Gruppen oder im Bezirk mitarbeiten wollen.
Auf unseren Seiten finden Sie Informationen über die Gruppen im Bezirk Hamburg und über einige Schwerpunkte unserer Arbeit. Außerdem können Sie mit uns Kontakt aufnehmen und Appellbriefe für von Hamburger Gruppen betreute Gefangene herunterladen.
Menschenrechte in Schleswig-Holstein nicht vergessen!
Drei Forderungen an die Landespolitik vor den Landtagswahlen am 6. MAI 2012
1. RECHTSWIDRIGE POLIZEIGEWALT IN DEUTSCHLAND
Amnesty International ist sich der Tatsache bewusst, dass Polizeibeamte in Deutschland eine schwierige, gefährliche und oft mit großen persönlichen Risiken verbundene Aufgabe erfüllen, und dass die große Mehrheit von ihnen ihre Pflichten professionell und im Einklang mit dem Gesetz erfüllt.
Dennoch nimmt Amnesty International die immer wiederkehrenden Vorwürfe gegen Polizeibeamte wegen Misshandlungen oder unverhältnismäßiger Gewaltanwendung sehr ernst.
Der Staat muss gewährleisten, dass die Vorwürfe umfassend aufgeklärt werden.
Daher fordert Amnesty International, dass
■alle Polizeibeamten individuell gekennzeichnet sind, ■in allen Bundesländern unabhängige Untersuchungsgremien eingerichtet werden, die alle Misshandlungsvorwürfe gegen Polizeibeamten untersuchen. ■Menschenrechtsbildung in der Aus- und Fortbildung aller Polizeibeamtinnen und -beamten unabhängig von ihrer Laufbahn integriert wird. ■Amnesty International empfiehlt die Einrichtung und Ausweitung der Video- und Audioüberwachung in allen Bereichen von Polizeiwachen, in denen sich Inhaftierte aufhalten, soweit dies nicht das Persönlichkeitsrecht oder das Recht auf vertrauliche Gespräche mit ihrem Rechtsbeistand oder Arzt verletzt.
Eurovision Song Contest: Freiheit für 14 Gewissensgefangene
UNSER SONG FÜR BAKU: "TOAST TO FREEDOM"
3. Mai 2012 - Pünktlich zum Eurovision Song Contest in Aserbaidschan hat auch Amnesty International einen Song für Baku: Die Hymne "Toast to Freedom" ist die Aufforderung von Amnesty an das Gastgeberland Aserbaidschan, Menschenrechte im eigenen Land zu achten. HIER AUF YOUTUBE

FREIHEIT FÜR 14 GEWISSENGEFANGENE
Vor einem Jahr nahm die Polizei in Baku Dutzende friedliche Demonstranten fest, die sich über Facebook zu Protesten verabredet hatten. Bis heute - 8 Wochen vor Beginn des Eurovision Song Contest in Baku - sind 14 von ihnen in Haft. Über eine weltweite Facebook- und Twitteraktion fordert Amnesty International ihre sofortige Freilassung. Die aserbaidschanische Regierung hat für den Eurovision Song Contest (ESC) Millionen ausgegeben und will, dass er ein grosser PR-Erfolg für das Land wird. Die Veranstalterin des ESC, die European Broadcasting Union (EBU), hat die einmalige Gelegenheit, Druck auf die aserbaidschanische Regierung auszuüben: Wenn sich Oppositionelle nach 20 Jahren Unterdrückung endlich frei äussern könnten, wenn die Gewissensgefangenen freigelassen würden, dann wäre dies ein echter Erfolg für den ESC und die EBU. Auf Facebook: Fordern Sie vom aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew die Freilassung der 14 Gewissensgefangenen: https://www.facebook.com/prezident.ilham.aliyev Rufen Sie die European Broadcasting Union auf, sich für die Freilassung der 14 Gewissensgefangenen und die Meinungsfreiheit in Aserbaidschan einzusetzen: https://www.facebook.com/EurovisionSongContest
Auf Twitter: Senden Sie den Veranstaltern des Wettbewerbs und dem Präsidenten von Aserbaidschan folgende Tweets: Aserbaidschan: @Eurovision muss @presidentaz auffordern, das Recht auf freie Meinungsässerung zu achten http://bit.ly/freeazn #freeaznow Hey @Eurovision - fordert von @presidentaz die Freilassung von 14 friedlichen Demonstranten!
Kampagne für internationale Waffenkontrolle
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Amnesty International macht weltweit Druck, damit die Regierungen im Juli 2012 ein robustes Waffenhandelsabkommen beschließen, das die Menschenrechte schützt. 2003 initiierte Amnesty International gemeinsam mit Oxfam und dem Internationalen Aktionsnetzwerk zu Kleinwaffen (IANSA) die Kampagne «Control Arms» («Waffen unter Kontrolle»). Ziel war, ein rechtlich verbindliches, internationales Uno-Abkommen (Arms Trade Treaty, ATT) zu erreichen, das völker- und menschenrechtsverletzende Waffengeschäfte verbietet. Ein erfolgreiches Instrument der Kampagne war die Fotoaktion «Eine Million Gesichter», bei der über eine Million Menschen weltweit ihr Gesicht für eine wirksame Kontrolle des internationalen Waffenhandels zeigten. Die Fotos wurden dem damaligen Uno-Generalsekretär Kofi Annan 2006 übergeben. Der Erfolg kam 2006: In der Uno wurde ein Prozess eingeleitet, der dieses Abkommen ausarbeitet (mit 153 Ja-Stimmen, 25 Enthaltungen und einer Nein-Stimme der USA). Die aktuelle Situation 2012 ist ein entscheidendes Jahr, denn im Juli soll an einer Uno-Konferenz zum ATT über den finalen Text des Abkommens verhandelt werden, der dann im Dezember von der Uno-Vollversammlung verabschiedet werden könnte.
Weiterlesen: Kampagne für internationale Waffenkontrolle
SYRIEN - Mehr als 200 Frauen kamen bei den Unruhen um!
Seit Jahrzehnten verletzen Syriens Sicherheitskräfte ungestraft die Menschenrechte. Außergerichtliche Tötungen, „Verschwindenlassen“ und Folter von Menschen, die von der staatlich anerkannten Meinung abweichen, stehen auf der Tagesordnung.
Seit die Regierung alle Forderungen nach Reformen und die Demonstrationen, die das Land seit mehr als zehn Monaten bewegen, brutal niederschlägt, haben die Menschenrechtsverletzungen drastisch zugenommen.
DISKRIMINIERUNG VON LESBEN, SCHWULEN, BI-UND TRANSSEXUELLEN
DISKRIMINIERUNG VON LESBEN, SCHWULEN, BI-UND TRANSSEXUELLEN
IN ST. PETERSBURG
AMNESTY: GESETZESENTWURF VERHINDERN!
Hamburg, 01. März 2012 – Unter dem Deckmantel des Jugendschutzes will die Stadt Sankt Petersburg die Rechte von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen erheblich einschränken: derzeit ist ein Gesetz in Arbeit, das es ermöglicht, öffentliche Auftritte und Demonstrationen von Homosexuellen, Bi- und Transsexuellen als Ordnungswidrigkeit zu ahnden, wenn die „Gefahr“ droht, dass Minderjährige Zeugen von diesem öffentlichen Auftritt werden könnten. Der Gesetzentwurf wurde in der dritten Lesung durch die Parlamentarische Versammlung St. Petersburg beschlossen, wodurch das Gesetz nun innerhalb von 14 Tagen durch den Governor unterzeichnet werden kann.
„Diese Gesetzesvorlage ist ein kaum verhüllter Versuch, Diskriminierung gegen Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle (LGBT) in Russlands zweitgrößter Stadt zu legalisieren,“ sagte Nicola Duckworth, Programm-Direktorin für Europa und Zentralasien bei Amnesty International.
Nach Einführung der neuen Bestimmungen wären zum Beispiel „Gay Prides“, also öffentliche Schwulen-Paraden, deren Verbot vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte erst vor rund einem Jahr beanstandet worden waren in Sankt Petersburg praktisch nicht mehr möglich. „Die geplanten Neuregelungen verletzen das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit, auf Nichtdiskriminierung und Gleichheit vor dem Gesetz. Wir fordern, dass die Gesetzesvorlage unverzüglich gestoppt wird,“ so Nicola Duckworth.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Ben Reichel von der Themenkoordinationsgruppe Menschenrechte und sexuelle Identität unter
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
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Weitere Informationen finden Sie auch unter http://www.mersi-hamburg.de/Main/Eilaktionen
HIER GEHT ES ZU DEN AKTUELLEN VERANSTALTUNGEN IM BEZIRK HAMBURG

Hamburg tritt dem Städtebündnis „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ bei
In der Sitzung des Justizausschusses wurde einstimmig der Beitritt zum Städtebündnis „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ beschlossen. Im Rahmen des neuen Städtebündnisses verpflichtet sich Hamburg, durch öffentliche Veranstaltungen und Aktionen die Forderung nach der Abschaffung der Todesstrafe aktiv zu unterstützen.
Amnesty International, Bezirk Hamburg, begrüßt im Rahmen der World Coalition Against Death Penalty (ein Zusammenschluss mehrerer NGOs gegen die Todesstrafe) den Beitritt der Freien und Hansestadt Hamburg in das Städtebündnis „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“, dem sich in Deutschland über 130 Städte (Bremen, Berlin, Stuttgart, Bonn, Hannover, Leipzig, Köln, Schwerin, Weimar, u.v.m) und in der Welt mehr als 1300 Kommunen (Rom, Brüssel, Canberra, Madrid, Amsterdam, Wien, u.v.m.) angeschlossen haben. Die Initiative wurde 2002 von der italienischen Gemeinschaft Sant’Egidio ins Leben gerufen und geht zurück auf die Entscheidung des Großherzogtums Toskana von 30. November 1786, Folter und Todesstrafe endgültig abzuschaffen.
Der Hamburger Bezirk von Amnesty International erwartet von der Freien und Hansestadt Hamburg, dass sich die Hansestadt bei Ihren Partnerstädten und über den Bundesrat und ihre Interessenvertretung in Brüssel unermüdlich dafür einsetzt, dass die Praxis der Todesstrafe weltweit abgeschafft wird.
Seit letztem Jahr hat sich der weltweite Name “No Justice Without Life” für die Initiative durchgesetzt. Mit den unterschiedlichsten Aktionen, wie z. B. die Beleuchtung eines besonderen Denkmals oder Monumentes, Lesungen, Theaterstücke oder öffentliche Veranstaltungen am 29. und 30. November soll die gesamte Verwaltung miteinbezogen werden. Die teilnehmenden Städte können auf einer zur Verfügung stehenden Website ihre Veranstaltungen mit denen der anderen Städte verlinken.
Hamburg, 27.01.2012
Jetzt wieder aktuell: Reisen und Menschenrechte
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Boykott oder Reisen?
Die Position von Amnesty International:
Viele Länder erscheinen als Reiseparadies und ziehen somit viele Touristen an. Oft sind die Reisenden wenig über Menschenrechtslage in ihrem Reiseland informiert. Reisen heißt allerdings auch, die politischen und rechtlichen Gegebenheiten eines Landes zu kennen.
Amnesty International ruft nicht zum Boykott eines Landes auf. So überlassen wir es den Reisenden selbst, nach ihren Sachkenntnissen angebrachte Entscheidungen zu treffen. Deshalb ist es unser Ziel und Anliegen, Reisende vollumfänglich über die Menschenrechtslage in Ihren Reiseländern zu informieren und zu sensibilisieren. Zudem möchten wir die Reisenden ermutigen, sich aktiv für die Verbesserung der Situation im jeweiligen Land einzusetzen.
Wie kann ich aktiv werden? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich für die Menschenrechtslage in Ihrem jeweiligen Reiseziel einzusetzen. • Briefe schreiben • An Aktionen teilnehmen • Mitglied werden
Wo finde ich Informationen? Die andere Reiseseite: http://www.fairunterwegs.org http://www.amnesty.de/laenderberichte
Transparenz schützt die Menschenrechte
Amnesty International fordert mehr Verwantwortung bei der Polizei!
„Täter unbekannt“ lautet der neue Bericht von Amnesty International, der sich mit der mangelnden Aufklärung von mutmaßlichen Misshandlungen durch die Polizei in Deutschland beschäftigt. In dem im Juli 2010 veröffentlichten Bericht dokumentiert Amnesty International ernstzunehmende Vorwürfe von mutmaßlicher Misshandlung und unverhältnismäßiger Gewaltanwendung durch Polizeibeamte in Deutschland. Amnesty International schildert und kritisiert in dem Bericht, dass die Ermittlungen bei Anzeigen gegen Polizisten mangelhaft waren.Seit 2004 haben 869 Personen Amnesty International über Probleme mit der Polizei informiert. In 138 Fällen stellte Amnesty International weiterführende Nachforschungen an. Im Zuge dieser Recherchen wurden mutmaßliche Opfer (und bei Todesfällen überlebende Angehörige), Anwälte, Vertreter von Polizei und Staatsanwaltschaften sowie Richter befragt. 15 Fälle werden im Bericht ausfürlich beschrieben. polizei_internet15072010.pdfUnterstützen Sie die Kampagne mit einer Nachricht oder durch Teilnahme an der Online-Demo: http://www.amnestypolizei.de/Amnesty International fordert die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) auf, folgende Maßnahmen zu Stärkung der Menschenrechte und des Rechtsstaats zu ergreifen:
Wir für Amnesty International
Franka Potente, Günter Grass, Fatih Akin, Gudrun Landgrebe und viele mehr unterstützen ai im Kampf gegen Folter - tun Sie es auch!
Folter ist ein schwerer Angriff auf Körper und Seele des Menschen. Nicht nur im Irak, sondern auch in 131 weiteren Staaten wurden in den vergangenen Monaten Menschen misshandelt und gefoltert. Amnesty International ist auch dann aktiv, wenn Folter wieder aus den Schlagzeilen verschwunden ist.
Weiterlesen: Wir für Amnesty International
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