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Gemeinsam mit der Gesellschaft für bedrohte Völker und SOS Darfur hat Amnesty International am 30.10.2010 auf dem Hamburger Gerhard-Hauptmann-Platz einen so genannten Smartmob – ein Flashmob mit gesellschaftspolitischem Hintergrund – gestartet. Ziel der Aktion war es, die Öffentlichkeit auf kreative, interessante, friedliche, aber auch ungeschönte Weise auf den anhaltenden Genozid in Darfur aufmerksam zu machen. Dazu haben alle Teilnehmer, die mit roter Schminke und roten Servietten entsprechend „blutig“ geschminkt waren, ein Massaker nachgestellt, indem sie sich drei Minuten lang reglos auf den Boden des Platzes gelegt hatten. Insgesamt sind wir so innerhalb von 45 Minuten drei Mal gemeinsam „gestorben“. Außerdem waren aussagekräftige Transparente und Infotische aufgestellt, um Passanten auch mit Flyern über die nötigen Fakten zu informieren und sie zur Teilnahme an unseren Petitionen einzuladen. Obwohl Smartmobs im Vergleich zu normalen Infoständen  nur sehr kurze, scheinbar spontane Aktionen sind, hat unsere AI-Gruppe 1172 auf diese Weise in einer Stunde viele Unterschriften sammeln können.

Fotos der Aktion gibt es auf http://www.flickr.com/photos/43837164@N07.

Frauke Priegnitz, Gruppe 1172