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Der 26.06. fiel dieses Jahr auf einen Sonntag, so dass wir einen Flohmarkt in der Hamburger Innenstadt als Aktionsort gewählt hatten. Obwohl wir nur zu viert waren, gelang es uns, mit der schauspielerischen Darstellung von Folterszenen viel Aufmerksamkeit zu erregen.

Ana hatte die Rolle des Folteropfers übernommen: sie trug einen schwarzen Leinenbeutel auf dem Kopf und war an Händen und Füßen gefesselt. Steffi und Marc stellten währenddessen die Folterer dar. Als Symbol der Straflosigkeit trugen sie weiße Masken. Unter der Darstellung von Schlägen und Beschimpfungen liefen die beiden dann mit der gefesselten Ana über den Flohmarkt und zogen die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Dann griff Amnesty ein: Inga, hielt eine kleine Rede über das Megaphon.

Anschließend sammelten wir, sowohl am Stand, als auch mit Klemmbrettern, Unterschriften für eine Petition gegen Folter in Ägypten.

Die Darstellung von Folterszenen in der Öffentlichkeit erforderte zwar ein wenig Überwindung, garantierte jedoch die Aufmerksamkeit und das Interesse der Flohmarktbesucher! Ein voller Erfolg!