Consuelo Prado sucht ihren Ehemann Mario Lozano Arévalo, der am 1. April 2011 in Ciudad Cuauhtémoc (Bundesstaat Chihuahua) verschwand – einer von mittlerweile über 32.000 Menschen. 

09. November 2017 Ausstellungseröffnung und Konzert mit dem Duo Riosentí, Kurzvideo zum Kunstprojekt

„Spuren der Erinnerung“ des mexikanischen Bildhauers Alfredo López Casanova

Beginn 19.00 Uhr 

Ort: Bei der Apostelkirche 2, 20257 Hamburg

Unter dem Motto „Wo sind sie? Kein Mensch verschwindet spurlos“ wird vom 10. bis zum 23. November 2017 in der Apostelkirche eine Ausstellung von Amnesty International zu sehen sein. Es geht um das Verschwindenlassen von Menschen in Mexiko.

Ausgangspunkt für dieses Projekt war das gewaltsame Verschwinden der 43 Lehramtsstudenten von Ayotzinapa im Bundesstaat Guerrero, das vor drei Jahren weltweites Aufsehen erregte. Bis heute haben die Ermittlungen zu keiner abschließenden Klärung geführt und den Angehörigen ist keine Gerechtigkeit widerfahren.

Die Ausstellung behandelt das Verbrechen aber auch in seiner historischen Tiefe und greift Einzelfälle auf, die bis in die Zeit des „Schmutzigen Krieges“ der 1970er Jahre zurückgehen. Die aktuellen Daten reichen bis Ende Juni 2017.

Das Verschwindenlassen ist eine Form der Gewaltausübung, die eine tiefe Verunsicherung von Menschen zum Ziel und in den meisten Fällen den Tod zur Folge hat. Überall im Land werden geheime Massengräber entdeckt.

Polizei und Militär sind häufig an den Verbrechen beteiligt oder nehmen diese billigend in Kauf. Die Aufklärungsrate liegt bei 1-2 Prozent; Täter werden kaum bestraft.

Dieses Verbrechen wird in Mexiko seit langem tausendfach begangen, obgleich Regierung und Parlament das Internationale Abkommen zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen ratifiziert haben. Offiziell gelten mittlerweile mehr als 32.000 Personen in Mexiko als vermisst. Viele Menschen verschwinden gezielt, häufig ist es aber auch reiner Zufall.
 
Veranstalter: Amnesty International CASA (Kontakt: Wolfgang Grenz), unterstützt von der ev. luth.  Kirchengemeinde Eimsbüttel und dem Ida Ehre Kulturverein.
Öffnungszeiten: Mo 16.00-18.00; Di-Sa 10.00-12.00 und So 11.00-13.00 (nach dem Gottesdienst)
sowie auf telefonische Anfrage (0173 6137604)

Info-Abend für alle, die sich für die Arbeit von und Mitarbeit bei Amnesty International interessieren.

Du möchtest dich für die Menschenrechte einsetzen und mehr über die Arbeit von Amnesty International erfahren? Komm zum Informationsabend von Amnesty International Hamburg. Wir informieren nicht nur über konkrete Möglichkeiten der Mitarbeit, sondern auch zur Geschichte und Struktur von Amnesty.

Lern uns kennen und informier dich, wie du dich hier vor Ort für Menschenrechte einsetzen kannst.

Ort:  Amnesty-Bezirksbüro, Eilbeker Weg 214

Zeit: 19.00 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Mittwoch, den 22. November um 19 Uhr veranstaltet unsere Amnesty-Gruppe 1452 wieder den jährlichen Bußtagsgottesdienst in der St. Katharinen Kirche.

In diesem Jahr konnten wir den Bundespräsidenten a.D. Joachim Gauck als Sprecher für den Gottesdienst gewinnen.

Katharinenkirchhof 1, 20457 Hamburg.

Gruppe 1534 - 30 Jahre in Alsterdorf

Amnesty International seit 30 Jahren in der Martin-Luther-Gemeinde aktiv für die Menschenrechte

Seit Jahrzehnten setzt sich Amnesty International weltweit für den Schutz der Menschenrechte ein und arbeitet unter anderem für Religionsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Gleichheit vor dem Gesetz und gegen Todesstrafe, politische Verfolgung und Diskriminierung. In Alsterdorf ist die Amnesty-Gruppe 1534 seit nunmehr 30 Jahren etabliert. Wir schreiben Briefe an die politisch Verantwortlichen – jährlich mehr als 1000 Appellbriefe. Und wir freuen uns über Erfolge.

Anlässlich dieses Jubiläums in Alsterdorf laden Pastorin Iris Schuh-Bode und die Amnesty-Gruppe 1534 für Samstag, 25. November 2017 um 18:00 Uhr zu einer Feier in die Martin-Luther-Kirche ein.

Vorgesehen sind Berichte über die Arbeit unserer Gruppe in den zurückliegenden Jahren, über Petitionen und Erfolge – eingebettet in Lesungen literarischer Texte.

Den musikalischen Rahmen gestalten Siegfried Flesch (Gesang) und Christian Moritz (Gitarre).

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Mittwoch, 29. November 19:00 - 21:00

Mahnmal St. Nikolai, Willy-Brandt-Straße 60, 20457 Hamburg

„Cities for life – Städte gegen die Todesstrafe“ wurde 2002 in Italien initiiert. Die Freie und Hansestadt Hamburg unterstützt das Bündnis seit 2012 aktiv und setzt sich für mehr öffentliche Aufmerksamkeit und für die Abschaffung der Todesstrafe ein.

Zum diesjährigen Aktionstag gegen die Todesstrafe spricht Markus N. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International Deutschland im Mahnmal St. Nikolai in Hamburg.

Amnesty International engagiert sich seit 40 Jahren für die Abschaffung der Todesstrafe. 1977 veröffentlichten Amnesty International und die Teilnehmer einer Internationalen Konferenz über die Abschaffung der Todesstrafe die sogenannte Stockholmer Erklärung. Darin wurden alle Regierungen aufgefordert, die Todesstrafe sofort und vollständig abzuschaffen.

1977 hatten erst 16 Länder die Todesstrafe abgeschafft. Bis heute sind es 105. Es ist also bereits viel geschafft aber längst noch nicht das Ziel erreicht: Eine Welt ohne Hinrichtungen.

Das Grußwort spricht Justizsenator Dr. Till Steffen.

Der Eintritt ist frei.

30. November 2017, 19.30 Uhr

Lutherkirche, Lutherhöhe 22, 22761 Hamburg Bahrenfeld

Weltweit werden noch immer weit über 1.000 Menschen im Jahr hingerichtet.

Am 30.11.1786 wurde zum ersten Mal in der Toskana die Todesstrafe abgeschafft. Seither engagieren sich jedes Jahr am 30. November über 2.000 Städte für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe.

Zum Gedenken der betroffenen Menschen feiern wir dieses Jahr zusammen einen Gottesdienst.

Sagt NEIN zur Todesstrafe!

Am Dienstag, 05.12., steht Queeramnesty wieder am Zapfhahn

 

Am Dienstag, den 05. Dezember 2016, steht Queeramnesty Hamburg von 17 bis 22 Uhr beim Winter Pride, dem einzigen queeren Weihnachtsmarkt in Hamburg, am Glühweinzapfhahn und versorgt die Besucher*innen mit heißen Getränken. Auf nach St. Georg! Ecke Lange Reihe/Kirchenallee. Wenige Meter vom Hauptbahnhof (Ausgang Kirchenallee).

Längst ist es liebgewordene Tradition: Beim Winter Pride präsentieren sich die verschiedensten Gruppen und Vereine aus der schwul-lesbischen Community. Diverse Initiativen stehen nicht nur mit viel Elan und guter Laune am Zapfhahn, sondern auch für Gespräche, Fragen und Anregungen bereit. Und das beste: Jede teilnehmende Gruppe ist an ihrem Tag am Umsatz beteiligt.

Weitere Infos http://www.winterpride.de/

Sonntag, 10. Dezember 2017 um 10:00 Uhr

Ev.-luth. Kirchengemeinde Eilbek, Versöhnungskirche (Eilbektal 33, 22089 Hamburg)

Predigt: Pastorin Antje William

Die Gruppe 1172 (Wandsbek-Barmbek) wird am 10. Dezember 2017 gemeinsam mit der Gemeinde der Versöhnungskirche Eilbek einen Gottesdienst zum Internationalen Tag der Menschenrechte feiern.
Wir werden dort den Fall des inhaftierten türkischen Amnesty-Vorstandvorsitzenden Taner Kilic vorstellen, um darauf aufmerksam zu machen, dass Menschenrechtsverteidiger*innen Schutz brauchen.

Sonntag, 10. Dezember 2017 um 10:00 Uhr

Thomas-Kirchengemeinde, Hausbruch, Lange Striepen 3 A, 21147 Hamburg

Predigt: P. Krüger, Musik: Unser Popularmusiker Ulli Glaser mit Gitarre und Klavier

Die Harburger Gruppe von Amnesty International wird am 10. Dezember 2017 gemeinsam mit der Thomas-Gemeinde in Neuwiedenthal einen Gottesdienst zum Internationalen Tag der Menschenrechte feiern.

Wir werden dort einen Fall aus dem Briefmarathon 2017 vorstellen, nämlich Hanan Badr El-Din, die in Ägypten im Gefängnis sitzt, weil sie eine Organisation für die Familien von "Verschwundenen" gegründet hat.

Info-Abend für alle, die sich für die Arbeit von und Mitarbeit bei Amnesty International interessieren.

Du möchtest dich für die Menschenrechte einsetzen und mehr über die Arbeit von Amnesty International erfahren? Komm zum Informationsabend von Amnesty International Hamburg. Wir informieren nicht nur über konkrete Möglichkeiten der Mitarbeit, sondern auch zur Geschichte und Struktur von Amnesty.

Lern uns kennen und informier dich, wie du dich hier vor Ort für Menschenrechte einsetzen kannst.

Ort:  Amnesty-Bezirksbüro, Eilbeker Weg 214

Zeit: 19.00 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

  

Unsere Hochschulgruppe produziert ihre eigene Radiosendung "Redefreiheit". In den Sendungen geht es natürlich um Menschenrechte. Jede Sendung hat ein Thema als Grundlage, mit dem wir uns in unterschiedlichen Beiträgen auseinandersetzen. Das Programm besteht meist aus Interviews, Berichten und Analysen sowie der Rubrik "Mein liebstes Menschenrecht". Außerdem wird über aktuelle Menschenrechtsnews informiert.

Sendezeit: Jeden dritten Donnerstag im Monat um 18 Uhr auf TIDE 96.0.

TIDE 96.0 läuft auf UKW 96,0 MHz, im Hamburger Kabel auf 95,45 MHz und per Live-Stream.

 Redefreiheit - Oktober 2015 - Krieg und Menschenrechte

 

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Weitere Infos: www.amnesty-uni-hamburg.de